Lohnen sich Workshops? Ein Erfahrungsbericht über May und Berry.

Einen schönen Sonntag wünsche ich allerseits!

Vielleicht erinnert Ihr Euch an den Blogbeitrag über die großartigen Handletteringkünstlerinnen, in dem ich geschrieben habe, dass ich unbedingt mal einen Workshop bei Yasmin und Sue von @Mayandberry besuchen möchte. Dieses Vorhaben konnte ich nun von meiner Bucketlist streichen.

Ich gestehe, ich hab mich lange gefragt, warum Menschen Workshops besuchen. Ich hatte mir das Handlettering autodidaktisch beigebracht. Die Frage, was ist beim Erlernen anders, wenn man einen Workshop besucht, sollte an diesem Tag abschließend beantwortet werden.

Ein Teil der hessischen Läddergäng machte sich – geteilt in ein Südhessen- und ein Mittelhessenauto – auf den Weg nach Bonn, das mir bis dahin lediglich als ehemalige Bundeshauptstadt bekannt war. Yasmin und Sue haben ihr Studio mitten in der Stadt und so konnten wir zumindest einen kleinen Eindruck von Bonn bekommen. Ganz in der Nähe (man konnte es auch in der Story der beiden Künstlerinnen verfolgen) gibt es eine Allee aus Kirschbäumen. Die Schönheit der Blüten zog Unmengen an Menschen an und ich hab mich gefreut, dass wir das Glück hatten. genau zu diesem Zeitpunkt in der Stadt zu sein.

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Das Studio selbst liegt im Hinterhof. Mich flasht es immer noch, wenn ich Orte und Menschen, die mir bislang nur „aus dem Handy“ bekannt waren plötzlich in live und Farbe sehe. Das Studio ist mit gutem Geschmack und einem Händchen für Details eingerichtet, die Plätze der Teilnehmer waren liebevoll vorbereitet und es gab einen Riesenberg an hochwertigen Goodies. Schön war, dass ich direkt neben Sue, die den Workshop zum Thema „Watercolor Illustration“ leitete, sitzen konnte und den ungefilterten Blick auf ihre Anleitungen hatte. Hinter Sue war der Fernseher aufgebaut, auf den ihre Hände übertragen wurden, so dass auch die Teilnehmerinnen in den hinteren Reihen gut sehen konnten, was zu tun ist und wie die Anleitung umzusetzen ist.

Der Workshop dauerte drei Stunden und innerhalb dieser Zeit hat Sue es geschafft Basiswissen im Watercolormalen zu vermitteln, ohne dass die theroretische Last zu schwer zu tragen war. Wir lasierten und lavierten, wir ließen Farben ineinander laufen, verflüssigten die Pigmente immer heller und erstellten erfolgreich drei Projekte. Die Zeit verging unfassbar schnell.

Sue verfügt nicht nur über eine Menge an theoretischem Wissen zu „Watercolor“, sondern setzt ihr Können auch professionell um. Dazu hat sie ein unfassbar lockere Art zu erklären. Ihr positiver Blick und ihre charmante Art Feedback zu geben, haben dazu geführt, dass meine Motivation das Malen mit Watercolor zu üben noch einmal erhöht wurde. Obgleich Yasmin anderweitig am Arbeiten war (und das an einem Sonntag) merkte man das harmonische Miteinander der beiden. Sie arbeiten so routiniert, wertschätzend und selbstverständlich Hand in Hand, dass es eine wahre Freude ist.

Es hat sich also gezeigt, dass der Besuch eines Workshops durchaus sinnvoll ist – inhaltlich und zu Motivationszwecken. Ein Besuch bei May and Berry ist also ein guter Anfang. Hier geht es zu deren Terminen.

Falls Ihr das jemals lesen solltet, liebe Yasmin und liebe Sue, dann danke ich Euch für einen fantastischen Nachmittag, einen kleinen Fangirlmoment und den Zugewinn an Wissen. <3

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Fangirl-Andenken: ein May und Berry Druck für zu Hause.

Am Ende geht noch ein Dank an Felizitas @Fee2893, Jutta @all_that_letters und Bianca @biancahestermann für das zur Verfügung stellen der Fotos <3

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